Kaum zu glauben

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Ich glaube an Gott, den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.

Amen.

In der Kirche, im Gottesdienst und in der Theologie scheint es manchmal, eine eigene Sprache zu geben. Da fallen Begriffe, da fallen Dogmen, die mich und mein Leben betreffen. Deine Sünden sind vergeben. Du wirst geliebt. Jesus ist für dich gestorben. Diese Sätze sind kontextlos, schwer zu verstehen. Was bedeutet der Begriff Sünde? Was heißt es, geliebt zu sein? Woran merke ich, dass da vor 2000 Jahren jemand für mich gestorben ist?

Das apostolische Glaubensbekenntnis, was in den Reihen des Gottesdienstes mal leiser & unsicherer, mal lauter & sehr sicher gesprochen wird, ist eine dichte Sammlung von diesen Begriffen, die so oft vorausgesetzt werden: Allmächtiger, gekreuzigt, auferstanden, Himmel, Gemeinschaft der Heiligen und und und.

In der Kategorie “Kaum zu Glauben” findest du Annäherungen, Versuche und Ideen, mit diesen Begriffen umzugehen. Dabei handelt es sich nicht um Wahrheit im allgemeinen Sinne, sondern um einen Versuch von unterschiedlichen Autor*innen, in den Dogmen der Kirche, lebensweltliche Wahrheit zu finden, sie auf menschliches Leben hin zu deuten und einen Praxisbezug zu finden, der unser jetziges Leben nicht außer Acht lässt.

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